Praktikums-, Bakkalaureats- und Diplomarbeitsthemen

Masterarbeit
 
Projektpraktikum (4 Std.)
Informatikpraktikum 1 oder 2 (4 Std.)
 
Seminar (mit Bachelorarbeit) (4 Std.)


Allgemeines

Folgend ist eine Auswahl von möglichen Themen gegeben. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Kontaktperson. Eigene Ideen sind willkommen!
 

Praktikumsthemen können als "4-stündiges Praktikum aus Informatik 1 oder 2" oder als "4-stündiges Projektpraktikum" durchgeführt werden. Generell können die Praktika auch von Gruppen von 2 oder 3 Studierenden gemeinsam absolviert werden. Die meisten Themen eignen sich bei unterschiedlicher Schwerpunktlegung auch als Themen für Master/Diplomarbeiten. Für ein Seminar mit Bakkalaureatsarbeit sollen die wissenschaftlichen und technischen Grundlagen des Themas erarbeitet werden, sowie eine Recherche und Zusammenfassung der Literatur zu diesem Thema durchgeführt werden.
 

  • Dokumentationsrichtlinien
  • Abgeschlossene Praktika
  • Abgeschlossene Diplomarbeiten

  • Themenliste

    Information Extraction

    Informationsvisualisierung

    Planausführung


    Information Extraction

    Concept Mapping oder Indexing von Text

    Problem: Wissen wird oft mittels Konzepten formalisiert. Insbesonders in der Medizin gibt es eine Vielzahl von Systemen, die versuchen einen speziellen Bereich von Wissen abzubilden. Beispiele dafür sind Medical Subject Headings (MeSH), SNOMED CT, oder das Unified Medical Language System (UMLS), das eine Vielzahl von medizinischen Terminologie-Systemen abbildet und verbindet.
    Um natürlichsprachliche Texte automatisiert verarbeiten zu können, werden oftmals diese Terminologie-Systeme verwendet, um die einzelnen Terme zu vereinheitlichen und diese auch besser verstehen zu können. Dieses Zuweisen von Konzepten zu Text-Phrasen wird "Concept Mapping" oder "Concept Indexing" genannt.
    Eine Reihe von Tools existiert, die für diese Aufgabe entwickelt wurden.
    Ziel:
    • Recherche von existierenden Concept Mapping bzw. Indexing Tools im Bereich der Medizin
    • Beschreibung und Vergleich der Tools
    Themenbereiche: medizinische Terminologie-Systeme, UMLS, NLP
    Entwicklungsumgebung: keine
    Vorkenntnisse: keine
    Umfang: Bakkalaureatsarbeit
    Kontakt: Katharina Kaiser, kaiser[ät]ifs.tuwien.ac.at

    Erkennen von synonymen Ausdrücken in medizinischen Leitlinien

    Problem: In natürlichsprachlichem Text existieren verschiedene Ausdrücke, die dasselbe bezeichnen. Mittels Coreferencing werden Verbindungen zwischen diesen verschiedenen Ausdrücken hergestellt. Um Coreference Relationen zu erkennen, wird der Text zuerst geparst und in kleinere Einheiten zerlegt. Ein Dokument besteht dann aus Sektionen oder Paragraphen, diese wiederum aus einzelnen Sätzen und diese wiederum aus Phrasen, die aus einem oder mehreren Worten bestehen.
    Dabei kommt es oft vor, dass Ausdrücke die gleiche (synonyme) Bedeutung haben, aber unterschiedlich dargestellt werden, z.B.:
      'dyspepsia patient' bzw. 'patient with dyspepsia'
    Diese Ausdrücke werden unterschiedlich geparst (eckige Klammern begrenzen Phrasen):
      [dyspepsia patient] und [patient] [with dyspepsia]
    Dadurch ist eine korrekte Identifizierung einer synonymen Relation nicht möglich. 
    Ziel: Erweitern Sie eine Methode zur Identifizierung von Coreference Relations um die Erkennung von Synonymen. Verwenden Sie dazu das UMLS (Unified Medical Language System) und das MetaMap Programm.  
    Themenbereiche: Natural Language Processing (NLP), Information Extraction (IE), UMLS
    Entwicklungsumgebung: Java (Eclipse)
    Vorkenntnisse: Java, evtl. Eclipse RCP
    Umfang: Projektpraktikum mit Bakk-Arbeit, Masterarbeit
    Kontakt: Katharina Kaiser, Sprechstunden: n. V., kaiser [at] ifs.tuwien.ac.at

    Annotieren von PDF-Dokumenten

    Problem: Das Portable Document Format (PDF) ist ein offener Standard zum Dokumentenaustausch. Das Format bietet auch die Möglichkeit an, Kommentare und Annotationen einzufügen.
    Es existiert bereits ein Prototyp (siehe Praktikum), um verschiedene Versionen von HTML-Dokumenten miteinander zu vergleichen und HTML-Links, die mit einem Programm hinzugefügt wurden, in die neue Dokumentenversion zu übernehmen. Nun soll das Programm (basierend auf Eclipse RCP) erweitert werden, um diese Funktionalität auch für PDF-Dokumente anzubieten.
    Ziel: Entwickeln und implementieren Sie ein Eclipse Plugin, das einerseits automatisiert und andererseits manuell diese "Link"-Annotations in das PDF-Dokument einfügt. Das Plugin soll das oben genannte Programm erweitern.
    Themenbereiche: PDF, Dokumenten-Vergleich, Annotationen
    Entwicklungsumgebung: Java + Eclipse, JPEDAL, icePDF, iText
    Vorkenntnisse: Java, evtl. Eclipse RCP
    Umfang: Projektpraktikum (mit/ohne Bakk-Arbeit) (auch für 2 Personen), evtl. Masterarbeit
    Kontakt: Katharina Kaiser, Sprechstunden: n. V., kaiser [at] ifs.tuwien.ac.at

    Dokumentenvergleich mit Annotationen

    Problem: Text-Dokumente (reiner Text, HTML, XML, XHTML, etc.) werden oft zusätzlich annotiert, um weitere Informationen oder Notizen hinzuzufügen. Wenn es allerdings eine neue Version des ursprünglichen Textes gibt, möchte man dieser die Annotationen des alten Dokumentes hinzufügen und gleichzeitig wissen, wo genau Änderungen im Text stattgefunden haben.
    Ziel: Entwickeln und implementieren Sie ein Programm, das folgende Charakteristika aufweist:
    Die unterschiedlichen Versionen der (HTML/XHTML-)Dokumente müssen miteinander verglichen werden. Dabei sollen einerseits Änderungen im Text erkannt und hervorgehoben werden und andererseits die Annotationen des alten Dokumentes in das neue Dokument übernommen werden. Falls Annotationen übernommen werden, wo es auch zu Änderungen im Text gekommen ist, soll dies extra hervorgehoben werden.
    Themenbereiche: Dokumenten-Vergleich, diff
    Entwicklungsumgebung: Java (Eclipse)
    Vorkenntnisse: Java, evtl. Eclipse RCP
    Umfang: Projektpraktikum (mit Bakk-Arbeit) (auch für 2 Personen) oder Masterarbeit
    Kontakt: Katharina Kaiser, Sprechstunden: n. V., kaiser [at] ifs.tuwien.ac.at

    Evaluierung von Information Extraction Systems

    Problem: Im Bereich der Informationsextraktion ist mit der Evaluierung von Methoden und Systemen ein sehr großer Aufwand verbunden. Zu einem Großteil erfolgt die Evaluierung mittels quantitativer Methoden (d.h. Precision, Recall, etc.). Dabei werden manuell erstellte Extrakte (entsprechen dem "Gold Standard") mit automatisch generierten verglichen und dann daraus die Genauigkeit und Vollständigkeit der automatischen Methoden abgeleitet.
     
    Ziel: Entwickeln und implementieren Sie ein Programm, das
    1. die manuelle Erstellung (z.B. mittels Markup) eines Gold Standards basierend auf einem IE-Template (z.B. einer DTD oder eines XML-Schemas) unterstützt und
    2. zwei (XML-)Dokumente (ein Gold Standard und ein automatischer Output eines IE-Programmes) vergleicht, die Evaluationsmaße berechnet und die Übereinstimmungen bzw. Unterschiede der beiden Dokumente darstellt.
    Weiterführende Literatur:
    1. M. King. Evaluating natural language processing systems. Communications of the ACM, 39(1)73-:79, Januar 1996.
    2. W. Lehnert, C. Cardie, D. Fisher, J. McCarthy, E. Riloff, and S. Soderland. Evaluating an Information Extraction system, Journal of Integrated Computer-Aided Engineering, 1(6):453-472, 1994.
    3. P. Paroubek, S. Chaudiron, and L. Hirschman. Principles of Evaluation in Natural Language Processing, Traitement Automatique des Langues, 48(1):7-31, 2007.
    Themenbereiche: Informationsextraktion, Evaluierung, Gold Standard, Dokumenten-Vergleich
     
    Vorkenntnisse: Java
     
    Umfang: (2x) 4h Praktikum (auch für Teams), Masterarbeit
     
    Kontakt: Katharina Kaiser, Sprechstunden: n. V., kaiser@ifs.tuwien.ac.at

    Informationsvisualisierung

    PlanStrips

    Problem: PlanStrips sind eine Visualisierungsmethode, um die Hierarchie und Anordnung von Plänen eines Prozesses auf relativ geringem Raum übersichtlich darzustellen. Dadurch soll das Erstellen und Anordnen der Pläne erleichtert werden, was ab einer bestimmten Anzahl von Plänen eine sehr komplexe und mühsame Aufgabe ist.
     
    Ziel: Implementierung von PlanStrips als Eclipse RCP plugin für verschiedene Plan-Repräsentationssprachen.
     
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, Planning
     
    Entwicklungsumgebung: Java, Eclipse RCP
     
    Vorkenntnisse: Java, wenn möglich Eclipse RCP
     
    Umfang: 4h Praktika (evt. mit Bakk-Arbeit, evt. mehrere Studierende); evt. Master/Diplomarbeit
     
    Kontakt: Katharina Kaiser , Sprechstunden: n. V., kaiser [at] ifs.tuwien.ac.at
    PlanStrips

    Usability Evaluation of a Visualization Technique with Semantic Zoom

    – in Bearbeitung – assigned to a student –
    Problem: Multivariate, time-oriented data plays a central role in many domains such as medicine, finance, or environmental engineering. Information Visualization can be an instrument to make such vast datasets intuitively comprehensible. As the number of time series increases, visualizations need to be space-efficient.

    We have developed a visualization widget that adds qualitative abstractions to quantitative data, so that users can spot important developments even if the visualization has a small height. For example, the figure on the right demonstrates how a line graph of systolic blood pressure shrinks until only color encodes increased (yellow) and critical (red) values.

    A systematic evaluation is needed to assess the effectiveness of this technique.
    Literature: Bade, R. (2002). Methoden zur Visualisierung von und Interaktion in zeitbasierten Patientendaten und Behandlungsplänen. Master Thesis, Otto-von-Guericke-Universität.

    Bade, R., Schlechtweg, S., & Miksch, S. (2004). Connecting Time-Oriented Data and Information to a Coherent Interactive Visualization. In E. Dykstra-Erickson & M. Tscheligi (Eds.), CHI'2004 (pp. 105-112). Vienna, Austria: ACM.
    Aims: Perform a controlled experiment to compare our semantic zoom visualization and another visualization technique for multivariate, time-oriented data.
    Topics: Information Visualization, Human-Computer Interaction, optional: Medical Informatics
    Previous Knowledge: Usability Evaluation, Applied Statistics, optional: Java
    Scope: (2x) 4h Praktikum, Diplomarbeit
    Contact: Alexander Rind, by appointment, rind [at] ifs.tuwien.ac.at
    Silvia Miksch, by appointment, silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    Usability Evaluation of Animation in Display of Time-oriented Data

    – in Bearbeitung – assigned to a student –
    Problem: Animation is a promising approach to visualize time-oriented data, as it allows users to follow the development of data over time like a video player. We have developed a visualization tool for animated scatter plots, which – for example – can show the development of medical parameters for a group of diabetes patients. Even though user representatives like the tool, a systematic evaluation is needed to assess its effectiveness.
    Literature: Robertson, G., Fernandez, R., Fisher, D., Lee, B., & Stasko, J. (2008). Effectiveness of Animation in Trend Visualization. TVCG, 14(6), 1325-1332.
    Aims: Perform a controlled experiment to compare animated scatter plots with a non-animated visualization technique.
    Topics: Information Visualization, Human-Computer Interaction, optional: Medical Informatics
    Previous Knowledge: Usability Evaluation, Applied Statistics, optional: Java
    Scope: (2x) 4h Praktikum, Diplomarbeit
    Contact: Alexander Rind, by appointment, rind [at] ifs.tuwien.ac.at
    Silvia Miksch, by appointment, silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    Putting Time-Oriented Data on the Horizon

    Problem: Multivariate, time-oriented data plays a central role in many domains such as medicine, finance, or environmental engineering. Information Visualization can be an instrument to make such vast datasets intuitively comprehensible. As the number of time series increases, visualizations need to be space-efficient. Horizon Graphs [Reijner, 2008] are an innovative approach to reduce required space by dividing the a chart into bands and layering these. While a first evaluation [Heer, Kong, & Agrawala, 2009] shows promising results, there is still room for optimization, especially regard interaction techniques and adaptations for specific domains like healthcare and macroeconomics. For example, we are interested in whether horizon graphs with indexing are applicable for medical parameter (e.g., blood glucose level).

    Literature: Few, S. (2008). Time on the Horizon. Perceptual Edge.

    Heer, J., Kong, N., & Agrawala, M. (2009). Sizing the Horizon: The Effects of Chart Size and Layering on the Graphical Perception of Time Series Visualizations. In CHI'2009 (pp. 1303-1312). Boston, MA: ACM.

    Reijner, H. (2008). The Development of the Horizon Graph. In L. Bartram, M. Stone, & D. Gromala (Eds.), Electronic Proceedings of the Vis08 Workshop From Theory to Practice: Design, Vision and Visualization.

    Aims: Extend HorizonVis, a Java widget that implements the Horizon Graph, refine it to better support application domains and provide adequate interaction techniques. Evaluate the extended HorizonVis with test users.
    Topics: Information Visualization, optional: Medical Informatics or Macroeconomics data sets
    Previous Knowledge: Java, optional: Java 2D, Swing
    Scope: 4h Praktikum; Bachelorarbeit; Diplomarbeit
    Contact: Alexander Rind, by appointment, rind [at] ifs.tuwien.ac.at
    Silvia Miksch, by appointment, silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    Visualization of Medication Histories

    Problem: Patients suffering from chronic diseases often take several types of medication at the same time and over time the type and dosis of medication may change. For patient care, physicians need a good overview of medication status and development over time. A visualization of medication history should provide patient overview at a glance and also allow interactive exploration of details. For this it needs to combine a high data density with ease of use.

    Aims: Design an interactive visualization for medication history and implement it as a Java widget using prefuse. Evaluate the widget with test users.
    Topics: Information Visualization, Medical Informatics
    Previous Knowledge: Java, optional: prefuse, Java 2D
    Scope: 4h Praktikum; Bachelorarbeit; Diplomarbeit
    Contact: Alexander Rind, by appointment, rind [at] ifs.tuwien.ac.at
    Silvia Miksch, by appointment, silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    Temporal Parallel Coordinate Plot

    Problem:
    Visualizing multivariate data is a challenging task. Visually represent time information contained in the data, letting the user interact with the graphical elements as well as discover relevant patterns is even much more interesting. Many visualizations manage multivariate data, but less focus on the temporal aspects of data. A new visualization addressing this problem is then the aim of this work.  
    Aim: A parallel coordinate plot with different kinds of interaction should be the outcome of the thesis. A particular attention should be given to user interaction, possibly dealing with colour coding, discretization of the values of one or more attributes and with the correct representation information contained in the data.
    Topics: Information Visualization, Time Oriented Data
    Development: Java / C#
    Previous Knowledge: Good programming language skill (Java / C#)
    Scope: Master Thesis (Diplomarbeit)
    Contact: Alessio Bertone, appointment per email/phone, alessio.bertone[at]donau-uni.ac.at (Silvia Miksch, silvia[at]ifs.tuwien.ac.at)

    Visualize multi-time interval patterns preserving the temporal information in between

    Problem:
    Data Mining is concerned with the tasks of finding trends, patterns and relationships among patterns and many approaches have been proposed in this area. In particular, these tasks become extremely relevant when dealing with time-oriented data and information. However, most of the methods have a sequence of events as outcome, having neither any knowledge about the intervals between them nor about after how much time a particular pattern will reoccur. Visualizing such patterns, the interval between them and let users easily interact with them is a great challenge and it is the aim of this work.  
    Aim: Given a new algorithm which is able to find such patterns, the outcome of the thesis should be to design a proper visualization framework, which allows not only for presenting an overview of the available data and the results, but also letting the user easily adjust the parameters as well as interact with each visual component. In particular, some simple visualizations such as histograms or bar charts can show the quantitative aspects of the found patterns (that is how many times a certain pattern occurs), whereas more complex ones (e.g., Arc Diagrams) the qualitative aspects of the found patterns (that is when a certain pattern occurs). All the visualizations should be “connected” through a brushing and linking process, so that the selection performed in one visualisation view is propagated to all other visualisations, and users can easily interact with them and increase their knowledge about the discovered patterns.
    Topics: Information Visualization, Temporal Data Mining, Visual Analytics
    Development: Java / C#
    Previous Knowledge: Good programming language skill (Java / C#)
    Scope: Master Thesis (Diplomarbeit)
    Contact: Alessio Bertone, appointment per email/phone, alessio.bertone[at]donau-uni.ac.at (Silvia Miksch, silvia[at]ifs.tuwien.ac.at)

    Informationsvisualisierung für Gesundheits- und Krankenpflege / InfoVis for Nursing

    Problem: Das Gesundheitswesen umfasst nicht nur die Medizin. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Gesundheits- und Krankenpflege, die in der öffentlichen Meinung oft auf manuelle Tätigkeiten wie Körperpflege reduziert wird. Das Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonal ist aber sehr wohl mit informationsbasierten Entscheidungen und Aufgaben betraut, zum Beispiel:
    • Erstellung von Pflegediagnosen
    • Pflegeplanung
    Sowohl die zugrunde liegenden Daten als auch die Ziele unterscheiden sich von denen bei der medizinischen Behandlung durch Ärztinnen und Ärzte, auch wenn es große Übereinstimmungen gibt.

    Damit stellen sich die Fragen:
    • Ist Informationsvisualisierung (InfoVis) geeignet zur Unterstützung des Gesundheits- und Krankenpflegepersonal?
    • Welche InfoVis Tools für Gesundheits- und Krankenpflege gibt es bereits?
    • Welche Anforderungen soll InfoVis für Gesundheits- und Krankenpflege erfüllen?
    • Was sind Unterschiede zu anderen Anwendungsdomänen, insb. Medizin?
    Ziele:
    • Kontaktaufnahme zu diplomierten Pflegepersonen und Ermittlung von Anforderungen (Interviews)
    • Literaturrecherche nach Ansätzen zum Thema
    • evt. Erstellung und Evaluierung von Mockups und Prototypen
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, User-Centered Design, Gesundheits- und Krankenpflege
    Entwicklungsumgebung: evt. Java / Rapid Prototyping
    Vorkenntnisse: Informationsvisualisierung; evt. je nach verwendeten Tools/Applikationen, Programmiergrundkenntnisse wünschenswert (z.B. Java)
    Umfang: (2 x) 4 h Praktika; Bachelorarbeit; evt. Master/Diplomarbeit
    Kontakt: Alexander Rind, n.V., rind [at] ifs.tuwien.ac.at
    Silvia Miksch, n.V., silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    VAST Challenge

    Beschreibung: Im Rahmen des IEEE VAST Symposiums (Visual Analytics Science and Technology) wird ein Wettbewerb, die VAST Challenge, abgehalten. Ziel ist es, anhand von vorgegebenen Datensätzen und Aufgaben Visualisierungswerkzeuge einzusetzen um die Daten zu analysieren. An diesem Wettbewerb können Studierende, WissenschafterInnen und Firmen teilnehmen.
     
    Zur Analyse der Daten können bestehende Tools und Applikationen verwendet oder neue entwickelt werden bzw. auch Kombinationen von verschiedenen Tools sind möglich. Ausgewertet werden die Ergebnisse von einer Jury und durch den Vergleich mit Soll-Ergebnissen. Abgegeben werden muss eine Videodemonstration, wo die Analyse der Datensätze und die Ergebnisse demonstriert werden, sowie ein ausgefülltes Formular. Die top-gewerteten Teams müssen eine zweiseitige Zusammenfassung ihres Analyseprozesses und ihrer Ergebnisse abgeben, welche auch im offiziellen Konferenzband erscheint. Bei der Konferenz selber wird eine Panel Diskussion mit VertreterInnen der Teams sowie eine interaktive Session mit den top-gereihten Teams durchgeführt.
     
    Die VAST findet im Rahmen der VisWeek jedes Jahr in den USA statt. Alles in allem eine grossartige Gelegenheit um mit Echtdatensätzen zu experimentieren, verschiedene Tools auszuprobieren und sich mit anderen Teams zu messen. Darüberhinaus winkt den top-gereihten Teams die Möglichkeit, am Symposium in den USA teilnehmen zu können.
     
    Zeitplan (ca.):
    • Veröffentlichung der Datensätze: März
    • Abgabedeadline: Juli
    • Benachrichtigung, ob akzeptiert:  August 
    • Einsendung der camera-ready papers:  September 
    • Konferenz (USA): Oktober 
    Weiterführende Informationen zur VAST und VAST Challenge (Vorjahr):
    Ziele:
    • Teilnahme an der VAST Challenge 
    • Analysieren eines Datensatzes einer Mini Challenge oder der Datensätze der Grand Challenge unter Verwendung von bestehenden Tools und Applikationen oder deren Neuentwicklung bzw. auch Kombinationen verschiedener Tools
    • Erstellung eines Videos, dass den Analyseprozeß und die Ergebnisse demonstriert
    • Ggf. Erstellung einer 2-seitigen Zusammenfassung für das Symposium
    • Ggf. Teilnahme am Symposium in den USA
    Themenbereiche: Visual Analytics, Informationsvisualisierung
    Vorkenntnisse: je nach verwendeten Tools/Applikationen, Programmiergrundkenntnisse wünschenswert (Java, XML)
    Umfang:  Praktikum, Projektpraktikum (mit Bakkalaureatsarbeit) im Team
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at
    Richtlinien für Praktika, Bakkalaureatsarbeiten, Diplom-/Masterarbeiten: http://ieg.ifs.tuwien.ac.at/~aigner/teaching/richtlinien/index.html

    Multivariate LineGraphs

    Problem: Liniendiagramme eignen sich sehr gut, um Verläufe über die Zeit darzustellen. Wird dabei nur eine Variable oder mehrere Variablen mit demselben Wertebereich dargestellt, sind diese auch völlig problemlos. Problematisch hingegen wird es dann, wenn mehrere Variablen mit verschiedenen Wertebereichen zusammen in einem Diagramm dargestellt werden. Oft werden in solchen Fällen mehrere y-Achsen verwendet, die die jeweiligen Wertebereiche abdecken. Die Anordnung der Achsen macht Vergleiche zwischen verschiedenen Variablen aber in den meisten Fällen völlig beliebig und Vergleiche sind meist irreführend. Mit dieser Problematik hat sich bereits der Visualisierungspionier Jacques Bertin beschäftigt und auch Lösungsvorschläge dafür ausgearbeitet. Ziel dieses Praktikums bzw. dieser Diplom-/Masterarbeit ist die Umsetzung dieser Konzepte auf Basis von vorhandenen Visualisierungsbibliotheken mittels prefuse Toolkit.
     

    Weiterführende Informationen zu "prefuse":

    Literatur:

    • Konzepte von Jacques Bertin aus seinem Buch "Semiology of Graphics, University of Wisconsin Press, 1983" (PDF, 844kB)
    Ziele:
    • Umsetzung von Konzepten von Jacques Bertin zur Gestaltung von multivariaten Liniendiagrammen auf Basis von bestehenden Bibliotheken im prefuse Toolkit
    • Ggf. Evaluierung mittels User Study, um die Nützlichkeit der Konzepte zu belegen
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, User Interface Design
    Vorkenntnisse: Java (wünschenswert Swing, Java2D, prefuse Toolkit)
    Umfang: Praktikum, Projektpraktikum (mit Bakkalaureatsarbeit), Diplom-/Masterarbeit
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at
    Richtlinien für Praktika, Bakkalaureatsarbeiten, Diplom-/Masterarbeiten: http://ieg.ifs.tuwien.ac.at/~aigner/teaching/richtlinien/index.html

    A Detailed Comparison of Information Visualization Tools

    Problem: The comparison of the Information Visualization tools available on the market is a challenging task. Many categorizations have been proposed in the literature, but the scientific community did not yet agree upon a common one. According to an enriched categorization available, a detailed comparison among the tools has to be performed. 
    Aim: A detailed comparison of the selected information visualization tools should be performed, describing e.g., how data are visualized, which graphical interactions are available, if it is possible to perform queries and how, and so on. A particular attention should also be given to the temporal aspects of data and to how the tools manage time (e.g., how the tools let the users analyze data during time). 
    Topics: Information Visualization, Knowledge Management
    Previous Knowledge: Different programming languages could be useful, but not strictly necessary
    Scope: Master Thesis (Diplomarbeit)
    Kontakt: Alessio Bertone, appointment per email/phone, alessio.bertone [at] donau-uni.ac.at
    Silvia Miksch, silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    InfoVis Java UI Elemente

    Problem: Viele Informationsvisualisierungstechniken benutzen verbesserte UI Elemente zur Darstellung und/oder Interaktion. Einige dieser Elemente sind als Open-Source Java Klassen verfügbar, aber die meisten sind nur als Konzepte vorhanden, in Prototyp-Stadium oder nicht öffentlich verfügbar.
    Ein sehr nützliches Element dieser Art sind beispielsweise "Range Slider", die von Ben Shneiderman entwickelt wurden. Desweiteren wurden verschieb- bzw. vergrößer-/verkleinerbare Facets, sowie ein sogenanntes "TimePanel" (Java Layoutmanager für die Anordnung von zeitbezogenen Elementen) im Rahmen der Ausführungseinheitsvisualisierung von Asbru Plänen entworfen. 
    Ziel:
    • Recherchieren von öffentlich verfügbaren bzw. open-source GUI Elementen oder Repositories für Informationsvisualisierung
    • Abklärung der rechtlichen Situation bei der eigenen Implementierung von Konzepten bzw. beim Aufbau eines Repositories
    • evt. Implementieren von UI Elementen (Range Slider, Facet, TimePanel)
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, (Java AWT/Swing, GUI)
    Entwicklungsumgebung: (Java)
    Vorkenntnisse: (Java AWT/Swing, GUI)
    Umfang: Master/Diplomsarbeit
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: n. V., aigner@ifs.tuwien.ac.at

    Planvisualisierung

    Problemfeld: Im Asgaard Projekt werden Therapiepläne in einer Sprache erstellt, die für ÄrztInnen völlig unzugänglich ist. Sie benötigen daher ein grafisches User Interface, um mit solchen Plänen umzugehen. 
    Zielsetzung: (Neu-)Konzeption und Implementierung dieses Interfaces (Prototyp vorhanden). Um Interaktivität zu garantieren, soll auch von Hardwareunterstützung Gebrauch gemacht werden, indem Java3D oder OpenGL eingesetzt wird. 
    Themenbereiche: GUIs, Visualisierung
    Entwicklungsumgebung: Java evtl. auch C++
    Vorkenntnisse: Java und Java3D, oder Java, C++ und OpenGL (oder zumindest Interesse, sich darin einzuarbeiten)
    Umfang: Master/Diplomarbeit
    Betreuung: Silvia Miksch, Sprechstunde: siehe Staff-liste, silvia@ifs.tuwien.ac.at

    TrainVis 2

    Problemfeld: Ein Prototyp zur interaktiven Visualisierung von Zugfahrplänen, der im Rahmen eines vergangenen Praktikums enstanden ist (TrainVis), soll erweitert werden. Aufgabe wäre hier diesen Prototypen zu verbessern, zu überarbeiten und zu erweitern.
    1. Data input:
      Currently, test data is stored in a proprietary format and has to be entered manually. This process should be automated by implementing a corresponding data importer that reads the binary format of train schedule export files.
    2. Performance:
      The biggest deficiency of the application as it is is its performance. In our opinion this comes mainly from huge data tables that have to be used to store all the temporal information. At the moment when the selected time-range is altered the horizontal coordinates of ALL items is changed and that takes time obviously. To solve this problem a reorganization of the internal data organization could be necessary. Also the table-based approach of the prefuse-toolkit might not be optimal for this manner.
    3. Query functionality:
      Query functionality to find a specific connection or to modify the displayed amount of trains could make the application more interactive and useful.
    4. Sorting:
      Interactive sorting for both bar chart visualizations would improve their functionality very much.
    5. A real Table for the “Table”-tab
      At the moment the “Table”-tab is only a textbox that cannot be edited. A real table would look much better.
    6. Multiple Views:
      It would be nice to be able to see all four tabs at once. At the moment this would bring a performance loss because all data tables would have to be edited simultaneously.
    7. Bar height:
      When the database holds a large quantity of connections the bars of the duration bar chart and the time line chart overlap each other depending of the height of the application window. Therefore it would be a good thing to adapt the height of the bars to the amount of available horizontal pixels. The labels and the current state of the range slider would also have to be taken into consideration for an optimal appearance of both bar charts.
    Projektseite des TrainVis Projekts mit weiterführenden Informationen und Prototyp zum Download: http://ieg.ifs.tuwien.ac.at/projects/trainVis/
    Zielsetzung: Design und Implementierung von Erweiterungen des TrainVis Prototypen
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, User Interface Design
    Vorkenntnisse: Java (wünschenswert Swing, Java2D, prefuse Toolkit)
    Umfang: Praktikum, Projektpraktikum (mit Bakkalaureatsarbeit)
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at
    Richtlinien für Praktika, Bakkalaureatsarbeiten, Diplom-/Masterarbeiten: http://ieg.ifs.tuwien.ac.at/~aigner/teaching/richtlinien/index.html

    TimePattern UI

    Problemfeld: Zeitbezogene Informationen sind in vielen Bereichen allgegenwärtig, wie zum Beispiel bei medizinischer Dokumentation, in der Planung, im Projektmanagement, sowie bei Daten und Informationen aus Wirtschaft und Wissenschaft, Biographien oder Geschichtsdaten. Zeit an sich ist dabei eine inhärente Datendimension, die bei der Datenanalyse von zentraler Bedeutung für die Trenderkennung sowie die Identifikation von Mustern und Beziehungen ist. Visuelle Methoden sind wesentliche Techniken zur Präsentation, Analyse und Exploration von zeitbezogenen Informationen. In den letzten Jahren wurden verschiedene Visualisierungstechniken entwickelt, um den Explorationsprozess von Daten und Informationen im zeitlichen Kontext zu unterstützen.
     
    Von zentraler Bedeutung für die Effektivität von Visualisierungen ist deren Interaktivität, d.h. das Zur-Verfügung-Stellen von Methoden, die es dem/der BenutzerIn ermöglichen, sich aktiv mit den dargestellten Daten auseinanderzusetzen. Der/die BenutzerIn hat damit also die Möglichkeit, mit der Visualisierung zu interagieren und diese zu verändern - was wesentlich über die reine Betrachtung von statischen Grafiken und Charts hinausgeht. Oft geht der Umfang der zu analysierenden Datensätze wesentlich über die Anzahl der am Bildschirm darstellbaren Elemente hinaus. Nicht zuletzt deshalb ist besonders bei zeitorientierten Daten ist die Auswahl des zu visualisierenden Zeitabschnitts ein wichtiges Thema. Daneben ist es außerdem relevant, dem/der BenutzerIn einen Überblick darüber zu geben, welcher Ausschnitt aus der Gesamtmenge gerade dargestellt wird, um den Überblick nicht zu verlieren.  Bei derzeitigen Visualisierungsmethoden kann oft nur textuell oder über einfache Scrollbars spezifiziert werden, welcher Zeitabschnitt aktuell angezeigt werden soll.
     
    Aus der Informationsvisualisierung gibt es hingegen einige Ansätze, die dafür benutzt werden können, interaktiv Zeitabschnitte auszuwählen, die Übersicht zu behalten und in der Zeit zu navigieren.
     
    Bsp. Range Slider:
    Range Slider
     
    Bsp. Google Finance:
    Google Finanze
     
    Bsp. Star Representation Technique: Verwendung der Perspective Wall / Bifocal Lens 
    Perspective Wall
     
    Bsp. Circular Timeline: 
    Circular Timeline Circular Timeline
     
    Die blosse Auswahl eines einfachen Zeitintervalls greift aber für die Zwecke der Datenanalyse auch oft zu kurz. Für analytische Zwecke wäre es wünschenswert, komplexere zeitliche Muster (time patterns) spezifizieren zu können. Bsp. für derartige zeitliche Muster sind:
    • alle Wochentage
    • alle ersten Montage im Monat
    • jeder Mittwoch
    • jeweils die ersten 10s jeder Stunde
    • etc.
    Im Bereich von Kalender-Software gibt es hier einige Ansätze zur Deklaration von wiederholenden Terminen: 

    Palm  iCal  Recurring Event Specification

    Ausgehend von diesen und den oben genannten Ansätzen sollten solche User Interface Komponenten für interaktive Visualisierungen entwickelt werden.
    Zielsetzung: Design und Implementierung von User Interface Komponenten zur Auswahl und interaktiven Spezifikation von zeitlichen Mustern 
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, User Interface Design
    Vorkenntnisse: Java (wünschenswert Swing, Java2D, prefuse Toolkit)
    Umfang: 10h Praktikum, 10h Projektpraktikum (mit Bakkalaureatsarbeit) bzw. Diplom- bzw. Magisterarbeit
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at
    Richtlinien für Praktika, Bakkalaureatsarbeiten, Diplom-/Masterarbeiten: http://ieg.ifs.tuwien.ac.at/~aigner/teaching/richtlinien/index.html

    Calendar Layouter

    Problemfeld: Zur Visualisierung von zeitorientierten Daten sollen für das InfoVis Toolkit "prefuse" Renderer und Layouter entwickelt werden, um Daten innerhalb eines Kalenderlayouts darstellen zu können. Die Information zur Kalenderdefinition selbst sollen über Kalenderdefinitionen des Projekts "tauZaman" bezogen werden um daraus eine visuelle Repräsentation zu generieren.
     

    CalendarLayout
    Beispiel für ein Kalender Layout
     

    Weiterführende Informationen zu "prefuse": Weiterführende Informationen zu "tauZaman":
    Zielsetzung: Design und Implementierung von Renderern und Layoutern im Rahmen des prefuse Toolkits, um Kalender darstellen zu können. 
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, User Interface Design
    Vorkenntnisse: Java (wünschenswert Swing, Java2D, prefuse Toolkit)
    Umfang: Praktikum, Projektpraktikum (mit Bakkalaureatsarbeit), Diplom-/Masterarbeit
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at
    Richtlinien für Praktika, Bakkalaureatsarbeiten, Diplom-/Masterarbeiten: http://ieg.ifs.tuwien.ac.at/~aigner/teaching/richtlinien/index.html

    Planübersichtswerkzeug

    Problemfeld: ÄrztInnen müssen mehrere PatientInnen gleichzeitig beobachten und behandeln. Medizinische Rahmenpläne erleichten ihnen die Behandlung, jedoch fehlt es an übersichtlichen Werkzeugen, die den Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand der PatientInnen und den gerade angewendeten medizinischen Rahmenplänen darstellt. 
    Zielsetzung: Ausgehend von der Planvisualisierung in AsbruView soll eine Darstellung entwickelt werden, die mehrere PatientInnen gleichzeitig beobachten kann. Die Darstellung soll die Visualisierung von den Gesundheitszuständen und den aktivierten Rahmenplänen enthalten.
    Themenbereiche: Wissensmodellierung, Visualisierung
    Entwicklungsumgebung: Java
    Vorkenntnisse:  Java- und XML-Grundkenntnisse, Interesse an medizinischen Problemen
    Umfang: Master/Diplomarbeit
    Betreuung: Silvia Miksch, Sprechstunde: siehe Staff-liste, silvia@ifs.tuwien.ac.at 

    Asgaard Execution Unit User Interface

    Problemfeld: In Asbru geschriebene Pläne werden von der sogenannten Execution Unit ausgeführt. Diese Ausführung besteht im Wesentlichen darin, den/die UserIn nach Daten zu fragen, und Handlungen vorzuschlagen. Dazu benötigen wir ein sehr flexibles Interface, das in der Lage ist, auf sich schnell ändernde Umstände zu reagieren. 
    Zielsetzung: Basierend auf einem bestehenden Design (und natürlich den Ideen des/der Praktikanten/in) soll dieses Interface implementiert werden. 
    Themenbereiche: GUIs, HCI
    Entwicklungsumgebung: Java
    Vorkenntnisse: Java
    Umfang: Master/Diplomarbeit
    Betreuung: Silvia Miksch, Sprechstunde:siehe Staff-liste, silvia@ifs.tuwien.ac.at

    Visualisierung multiaxialer Diagnostikdaten im zeitlichen Verlauf

    Problemfeld: Für die multiaxiale Diagnostik der seelischen Gesundheit und entwicklungsbedingter Störungen der Säuglings- und Kleinkindzeit sind fünf Achsen definiert, die jeweils bestimmte Klassfikationsparameter enthalten. 
    Zielsetzung: Ziel des Projektes ist, den ÄrztInnen bei der Aufbereitung von multiaxialen Diagnostikdaten im zeitlichen Verlauf  zu unterstützen.  Es soll ein Web-basiertes System geschaffen werden, das den ÄrztInnen auf einfache Weise erlaubt, die Klassifkationsparameter einer/s Patientin/Patienten, die zu verschiedenen Zeiten erfaßt wurden und den Krankheitsverlauf beschreiben, zu visualisieren. Dazu sind verschiedene Visualisierungsverfahren zu realisieren, die es ermöglichen, verschiedene Sichtweisen dieser Schemata im Web-Browser darzustellen. 
    Themenbereiche: Wissensmodellierung, Visualisierung
    Entwicklungsumgebung: Java, Perl, CGI
    Vorkenntnisse: Java- und XML-Grundkenntnisse, Interesse an medizinischen Problemen
    Umfang: Master/Diplomarbeit
    Betreuung: Silvia Miksch, Sprechstunde: siehe Staff-liste, silvia@ifs.tuwien.ac.at 

    Therapieplan-Visualisierungswerkzeug AsbruFlow

    Problem: Die Planrepräsentationssprache Asbru erlaubt es, medizinische Protokolle formal zu modellieren um sie computergestützt ausführen zu können. Asbru-Files sind in XML verfasst und daher prinzipiell von Menschen lesbar. Um aber einen Asbru Plan verstehen zu können, ist sehr viel Übung und semantisches und syntaktisches Wissen über die Repräsentationssprache notwendig. Dies ist schwierig, mühsam und sicher nicht für Ärzte und medizinisches Personal geeignet.
     
    Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde daher eine Methode zur graphischen Darstellung von medizinischen Therapieplänen entwickelt. Es ist dies eine flow-chart ähnliche Repräsentation, die es erlaubt die Konzepte des logischen Aufbaus von Asbru Plänen zu visualisieren. Die Darstellung beruht auf den sogenannten "Clinical Algorithm Maps" bzw. "Flow-Chart Algorithmen", die im medizinischen Bereich eingesetzt werden und weit verbreitet sind. Diese Methode wurde um verschiedene Elemente und Interaktionsmechanismen erweitert, um die Darstellung der mächtigen Planrepräsentationssprache Asbru zu ermöglichen.
     
    Als "proof-of-concept" wurde im Rahmen der angesprochenen Diplomarbeit ein Java Prototyp entwickelt, der die wichtigsten Konzepte der Visualisierungsmethode zeigt.
    Ziele: Ausgehend von diesem Prototypen bzw. der visuellen Sprache soll nun ein Visualisierungswerkzeug entwickelt werden, das
    • Asbru Planfiles einliest,
    • die logische Struktur des Plans graphisch darstellt und
    • die definierten Interaktions- bzw. Fokus+Kontext Mechanismen bereitstellt,
    um als wichtiges Bindeglied in der Kommunikation zwischen Informatikern und Medizinern dienen zu können.
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, Java AWT/Swing, GUI
    Entwicklungsumgebung: Java
    Vorkenntnisse: XML, Java AWT/Swing, GUI Programmierung, (evt. ZUI Framework Piccolo)
    Umfang: (2 x) 4 h Praktikum
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at

    Browser History Visualisierung

    Problem: Alle gängigen Web-Browser bieten heutzutage eine History Funktion an, um die zuletzt angesurften Seiten zu zeigen. Die Darstellung beschränkt sich aber meist auf Listen, die nach Tagen bzw. Zeitpunkt des Seitenaufrufs geordnet sind. Diese Auflistungen sind in der Regel sehr lange, unstrukturiert, bieten keine Zusammenfassungen (z.B. von Aufrufen innerhalb einer Seite), verschiedene Ansichten oder Suchfunktionen. Alles das macht den Umgang mit Browser Histories äusserst umständlich und somit beinahe unbrauchbar. Mit intelligenten Techniken und visuellen Aufbereitungen könnte dieser Zustand wesentlich verbessert werden.
    Ziele:
    • Analyse der History Funktionen gängiger Web-Browser
    • Literaturrecherche nach Ansätzen zum Thema
    • Erstellung eines Konzepts
    • Implementierung
    Themenbereiche: Informationsvisualisierung, temporale Daten, Browser History
    Entwicklungsumgebung: Java oder Flash
    Vorkenntnisse: Java 2D / GUI, XML
    Umfang: (2 x) 4 h Praktikum (auch für Teams geeignet)
    Kontakt: Wolfgang Aigner, Sprechstunden: nach Vereinbarung, aigner@ifs.tuwien.ac.at
     

    TempDataViz: Visualisierung von temporalen Daten

    Problem: Im Rahmen des Asgaard Projekts und des Protocure II Projekts wird eine Execution Unit ("Asbru Interpreter") für die Planrepräsentationssprache Asbru entwickelt. Dieser Asbru Interpreter schreibt alle bei der Ausführung anfallenden Daten in ein XML-Logfile. Damit diese Ergebnisse leichter ausgewertet werden können (z.B. auch von Ärzten) wird ein Tool benötigt, das temporale Daten visualisiert.
    Ziel: Implementierung eines Tools zur graphischen Visualisierung aller Daten, die bei der Ausführung einer Asbru guideline interessant sind (Parameter, Plan-States). Dabei soll das Tool die Daten entweder während der Ausführung direkt vom Asbru Interpreter bekommen ("EventListener") oder alle auf einmal aus einem XML-Logfile laden.
    Beispiele vergleichbarer Tools: Screenshot 1, Screenshot 2.
    Themenbereiche: Visualisierung (von temporalen Daten), GUI, XML
    Entwicklungsumgebung: Java
    Vorkenntnisse: Java (Swing, AWT, Java2D), XML, Visualisierung (oder Interesse, sich darin einzuarbeiten)
    Umfang: (2 x) 4 h Praktika; evt. Master/Diplomarbeit
    Kontakt: Silvia Miksch, Sprechstunden: n. V., silvia@ifs.tuwien.ac.at

    Debugging Aids using Time-Oriented Visualization

    Problem: Modern integrated  development environments (IDEs) like Eclipse, NetBeans and Visual Studio, come with advanced debugging facilities that help the developer finding bugs in the program by stepping throughout the source code, watching the values of the variables and setting several types of breakpoints. However, these tools do not give insight into the past states of the program.

    In some environments, like in Matlab, the developer can inspect values interactively while debugging using linked plots. The plots will be updated automatically while stepping in the source code (see the figure on the right).

    JIVE is a framework that helps in debugging Java programs by interactively visualizing diagrams similar to the object- and sequence UML diagrams. Though JIVE gives access to a large amount of information about the program execution and its history, but it is not well-suited for real-world software systems that contain thousands of classes, not only due to the overhead it imposes for maintaining the historical state of the whole program, but also, since the presented diagrams will be overloaded with a large number of information.

    Hence, we have investigated alternative approaches for using information visualization as a debugging aid, that are independent of the program size.

    Debugging with Linked Plots
    Literature:
    Gestwicki P., Jayaraman, B. (2005) Methodology and Architecture of JIVE, Proceedings of the 2005 ACM Symposium on Software Visualization
    Czyz, J. K. and Jayaraman, B. (2007). Declarative and visual debugging in Eclipse. Proceedings of the 2007 OOPSLA Workshop on Eclipse Technology EXchange. (doi: 10.1109/TVCG.2008.125)
    Aims: Develop interactive user interfaces that visualize information targeted for debugging by the user in the Eclipse Java IDE.
    Topics: Information Visualization, Software Visualization, Debugging Aids.
    Previous Knowledge: Java. Optional: Eclipse plugin development, graphics libraries in Java (Java2D, JFreeChart, etc.)
    Technologies You will Learn: Eclipse SWT, extending the Eclipse IDE with custom plugins
    Scope: (3x) 4h Praktikum, Diplomarbeit
    Contact: Bilal Alsallakh, by appointment, bilal [at] cvast.tuwien.ac.at
    Silvia Miksch, by appointment, silvia [at] ifs.tuwien.ac.at

    Planausführung

    Plan Execution Unit

    Problemfeld: Im Rahmen des Asgaard-Projektes steuert die Plan Execution Unit die Ausführung instanzierter Pläne. Dabei wird ähnlich wie in Multitasking-Systemen abhängig von der Zeit und von Informationen über die Umgebung, die die Monitoring Unit liefert, der Planstatus der verschiedenen Pläne verändert. Wenn die Synchronisation eines Planes mit der Umwelt nicht mehr bewerkstellig werden kann, wird ein alternativer Plan ausgeführt. Wenn auch das scheitert, wird eine neuer Gesamtplan erstellt.
    Zielsetzung: Im Rahmen dieses Praktikums soll die bestehende Plan Execution Unit erweitert werden. Das Konzept für verschiedene Erweiterungen liegt bereits vor.
    Themenbereiche: Multi Tasking, Plan Synchronization
    Entwicklungsumgebung: Java
    Vorkenntnisse: Programmierkenntnisse in Java, elementare Vorkenntnisse von Multitasking und komplexen Datenstrukturen wären nützlich.
    Englische Dokumentation
    Umfang: 2x 4h Praktikum oder Master/Diplomarbeit
    Betreuung: Andreas Seyfang, Sprechstunde: siehe Staff-liste, seyfang@ifs.tuwien.ac.at

    Vergleich von Daten- und Prozeßmodellierungswerkzeugen

      - in Bearbeitung -  
    Problemfeld: In den letzten Jahren sind eine Menge von Daten- und Prozeßmodellierungswerkzeuge entwickelt worden, die die Erstellung, die Durchführung und die Simulation von Prozessen erleichtern sollen (z.b.: Ereignisgesteurte Prozeßketten (EPKs),  IDEF-Familie). Die Funktionaliät und Anwendung dieser Werkzeuge sind jedoch sehr unterschiedlich.
    Zielsetzung: Ziel dieses Projektes ist, anhand eines Kriterienkatalogs und eines Referenzbeispieles einige Daten- und Prozeßmodellierungswerkzeuge zu vergleichen. 
    Themenbereiche:  Daten- und Prozeßmodellierung, Workflow Management Systeme
    Entwicklungsumgebung: keine Implementierung, sonderen Vergleich
    Vorkenntnisse:  Theorie der Daten- und Prozeßmodellierung
    Umfang: 2 x 4h Praktika (auch für mehrere Studierende; abhängig von der Anzahl der System, etc.)
    Betreuung: Silvia Miksch, Sprechstunde: n.V., silvia@ifs.tuwien.ac.at